„Lernen wir von der Schweiz“
Markus Silbernagl, Busunternehmer und Präsident des Konsortiums Libus, sagt, beim öffentlichen Busverkehr gebe es in Südtirol noch Luft nach oben. Er unterstreicht: „Unser größter Konkurrent ist das Auto!“
Aus ff 49 vom Mittwoch, den 07. Dezember 2016

Zwischen dem Paradies und der Hölle liegen rund 520 Kilometer. Unten, im Süden des Landes, kämpft Matteo Renzi mit den Tränen. Elf Minuten dauert seine Ansprache im Palazzo Chigi in Rom, er sagt: „Ich habe verloren, meine Regierungszeit ist hiermit beendet.“
Oben, im Norden des Landes, präsentiert sich neun Stunden später ein lächelnder Arno Kompatscher. Der Landeshauptmann steht sichtlich gelöst in der Bozner SVP-Parteizentrale und sagt: „Das Ergebnis ist ein großer Vertrauensbeweis für die SVP und unsere Politik der Autonomie.“
Beide sagen, das Wahlergebnis
Markus Silbernagl, Busunternehmer und Präsident des Konsortiums Libus, sagt, beim öffentlichen Busverkehr gebe es in Südtirol noch Luft nach oben. Er unterstreicht: „Unser größter Konkurrent ist das Auto!“
Südtirols Tourismus brummt wie noch nie. Doch die jüngsten Rekordzahlen lösen nicht nur Jubel aus – im Gegenteil: Man sieht Handlungsbedarf. „Wir wollen keine Destination für Massentourismus werden“, sagt Chef-Touristiker Marco Pappalardo.
Matteo Renzi hat sich am Sonntag selbst abgewählt und Italien in die wahrscheinlich längste Regierungskrise seiner Geschichte gestürzt. Über einen Politiker, der über den eigenen Schatten stolperte.
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