Mit dem Krebs leben
Krebs hat sich mittlerweile zur öffentlichen Angelegenheit entwickelt. Trotzdem ist das Thema noch immer ein Tabu – weil es uns an den Tod und die eigene Endlichkeit erinnert.
Aus ff 06 vom Donnerstag, den 09. Februar 2017

Es begann schleichend. Niemand merkte es, die Betroffenen selbst vielleicht am allerwenigsten, und eines Tages schienen die Arbeitnehmer in der SVP jemand anderer zu sein. Zuerst schrumpfte ihre politische Vertretung im Landtag, dann wechselten in rascher Abfolge die Vorsitzenden. Eines Tages gab es keine Geschäftsführerin mehr. Und irgendwann wurde nicht nur die einzige Mitarbeiterin in der Parteizentrale gestrichen, sondern auch die traditionelle Sommerklausur. Mittlerweile revanchieren sich Gesprächspartner, mit denen man über ihr Wesen reden will, mit der diskreten Gegenfrage:
Krebs hat sich mittlerweile zur öffentlichen Angelegenheit entwickelt. Trotzdem ist das Thema noch immer ein Tabu – weil es uns an den Tod und die eigene Endlichkeit erinnert.
Die Italienier in Südtirol werden immer schwächer. Warum bloß? Leitartikel in ff 4/17
Internationalisierung, Entprovinzialisierung, Pluralisierung. Wie der Sozialist Bruno Kreisky, Außenminister bei den Südtirol-Verhandlungen in den Sechzigerjahren und später Bundeskanzler Südtirol geprägt hat. Gedankt hat ihm Südtirol für seine Leistung nie.
Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.