Die Rechte der Tiere
Warum erkennt man nicht einmal in den Naturparks das Recht der Tiere auf ein unversehrtes Leben an?
Aus ff 09 vom Donnerstag, den 02. März 2017

Selbst unter den Südtirolern italienischer Muttersprache gibt es zum „disagio“ unterschiedliche Meinungen. Eine besonders pointierte vertrat der Soziologe an der Universität Trient, Luca Fazzi. Seine zentrale These: Die Italiener sind benachteiligt, hauptsächlich aufgrund der Autonomie selbst, die auf Gruppen und nicht auf Individuen zugeschnitten ist, und damit eine künstliche Trennung erzeugt und die Chancen der Italiener beschneidet. Fazzi zitiert dazu Befunde aus unserer Publikation über „Ethnische Differenzierung und soziale Schichtung in der Südtiroler Gesellschaft“
Warum erkennt man nicht einmal in den Naturparks das Recht der Tiere auf ein unversehrtes Leben an?
Teresa Lapresa landete per Zufall in Südtirol. Und weil sie deutsch spricht. Seitdem betreut die gelernte Journalistin zunächst Drogenabhängige, dann Asylbewerber. Sie sagt: „Ich kannte diese Welt nicht, aber ich habe mich in sie verliebt.“
Zwei Menschen machen sich von Südtirol auf den Weg nach Australien. Der Plan: Sechs Monate reisen. Am Ende bleiben sie sechs Jahre. Heute leben Hannes Ciatti und Verena Zannantoni in New York und mischen ganz oben in der Werbebranche mit. Von Dunja Smaoui
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