Nicht in seinem Namen
Medea Moroder ist ein Künstlerkind. Jetzt stellt sie das erste Mal gemeinsam mit ihrem Vater Egon „Rusina“ Moroder aus. Sie fragt sich: Was kann ich von ihm lernen – und wie kann ich mich von ihm lösen?
Aus ff 19 vom Donnerstag, den 11. Mai 2017

Auf der einen Seite eine alte Eiche, tief verwurzelt, mit breitem Geäst. Auf der anderen eine glatte Zypresse ohne Wurzeln. Die „deutsche“ Eiche steht in einer Präsentation des Schützenbundes für die deutschen, „historisch gewachsenen“ Ortsnamen, die „walsche“ Zypresse versinnbildlicht die erfundenen Namen von Ettore Tolomei.
Ein eindringliches Bild. Mit ihm versuchen die Schützen aus den faschistischen Ortsnamen einen deutschen „disagio“, ja das Gefühl der Unfreiheit zu konstruieren und die Menschen für die Toponomastikfrage zu interessieren. Müde schaut das
Medea Moroder ist ein Künstlerkind. Jetzt stellt sie das erste Mal gemeinsam mit ihrem Vater Egon „Rusina“ Moroder aus. Sie fragt sich: Was kann ich von ihm lernen – und wie kann ich mich von ihm lösen?
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