Politik

Auferstehung eines politischen Reliktes

Aus ff 20 vom Donnerstag, den 18. Mai 2017

Alexander Steiner
„Die Region könnte zu einem interessanten Scharnier werden“: Generaldirektor Alexander Steiner © Alexander Alber
 

Sie sei nutzlos, ausgehöhlt, ohne Kompetenzen – und gehört abgeschafft. Heißt es seit Jahrzehnten. Doch plötzlich gewinnt die ungeliebte Region Trentino-Südtirol an Bedeutung. Dank eines ehemaligen Gemeindepolizisten.

A bissl a Konfusion herrscht schon“. Alexander Steiner hat soeben ein leidenschaftliches Plädoyer für die Institution gehalten, der er als Generaldirektor vorsteht. Er hat Worte in den Mund genommen wie: Kompetenzzentrum, Scharnier, Dienstleister. Er hat von einer Struktur geschwärmt, „die Mehrwert generieren“ könne. Kurzum: Steiner ist überzeugt, dass der Region noch eine große Zeit bevorsteht. Dass diese Institution, die viele bloß als „ein Überbleibsel des ersten Autonomiestatutes“ bezeichnen und am liebsten abschaffen möchten, käme ihm gar nicht in den Sinn.

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  • Sitz der Region in Trient

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