Politik

Ein würdevolles Ende

Aus ff 02 vom Donnerstag, den 11. Januar 2018

Francesco Palermo
Francesco Palermo, 48, ist Jurist und Verfassungsrechtler. Er leitet das Institut für Vergleichende Föderalismusforschung an der Bozner Eurac und ist seit 2013 als parteiunabhängiger ­Senator in Rom tätig. © Alexander Alber
 

Vor einem Monat billigte das römische Parlament das Gesetz zur Patientenverfügung. Schade, dass es in Südtirol so ruhig um dieses Thema ist, findet Francesco Palermo.

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur informierten Einwilligung und zur Patientenverfügung am vergangenen 14. Dezember fand die Legislatur einen positiven Abschluss. Es war ein wichtiger Schritt, der diese ­Legislaturperiode der Grundrechte – wie ich sie rückblickend gerne bezeichne – abgerundet hat.
Obwohl dieser Erfolg auch der Pustererin Mina Welby zuzuschreiben ist, die sich seit Jahren unermüdlich für ein selbstbestimmtes Lebensende einsetzt, war es in Südtirol ruhig um dieses Thema. Weder von der Schwarzseherei der Gegner noch von Mina Welbys berührenden ...

Von allem mehr?

Abonnieren Sie jetzt die ff und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte.

Leserkommentare

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.