Mit Haut und Haar
Neun Jahre lang war Luisa Gnecchi Abgeordnete in Rom. Eine fleißige Linke, die kaum eine Sitzung versäumte. Jetzt hört sie auf und sagt: „Was ich kommen sehe, macht mich sehr besorgt.“
Aus ff 05 vom Donnerstag, den 01. Februar 2018

An einem kalten Januarabend in Bozen spricht Meinhard Durnwalder von damals. Nicht von seiner Vergangenheit, sondern von der einer Gruppe, die er die „andere Generation“ nennt: Roland Riz, Silvius Magnago und ja, auch Luis Durnwalder. Tief durchdrungen seien sie gewesen, von Politik. Er denkt kurz nach, nippt am Macchiato und lehnt sich im Ledersessel im Café Laurin zurück.
Er sagt, diese Politikergeneration sei anders gewesen. Sie hätte einen anderen Umgang mit den Menschen gepflegt und etwas ausgestrahlt, dem niemand den Respekt versagen mochte.
Meinhard Durnwalder
Neun Jahre lang war Luisa Gnecchi Abgeordnete in Rom. Eine fleißige Linke, die kaum eine Sitzung versäumte. Jetzt hört sie auf und sagt: „Was ich kommen sehe, macht mich sehr besorgt.“
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