Populistisch, rechts, aber mit Maio
Die italienische Parteienlandschaft ist seit diesem 4. März nicht wiederzuerkennen. Die Opposition hat die Regierung schachmatt gesetzt. Über eine Revolution, die nicht ganz unerwartet kommt.
Aus ff 10 vom Donnerstag, den 08. März 2018
Maria Elena Boschi verbrachte die Nacht vom Sonntag auf Montag in einem Hotel in Bozen. Am Morgen reiste sie eilig ab, zur Krisensitzung nach Rom. In Bozen hat sie gewonnen, in Rom alles verloren, den Posten in der Regierung und womöglich auch in ihrer Partei, dem PD. Denn nach dem miserablen Abschneiden ihrer Partei (18,7 Prozent in der Kammer) und dem (halben) Rücktritt von Parteichef Matteo Renzi droht auch seine Vertraute Boschi mit ihm unterzugehen.
Die Kandidatin von SVP und PD erhielt im Kammerwahlkreis Bozen-Unterland 41,2 Prozent der Stimmen, 25 waren es für ihre
Die italienische Parteienlandschaft ist seit diesem 4. März nicht wiederzuerkennen. Die Opposition hat die Regierung schachmatt gesetzt. Über eine Revolution, die nicht ganz unerwartet kommt.
Keine Aussicht auf eine Regierung: Das ist die Stimmung nach den Parlamentswahlen in Italien. Dabei gäbe es ein Bündnis, das Italien nachhaltiger verändern könnte als je zuvor.
Die SVP hat ihr Wahlziel erreicht, ihren Bündnispartner aber eingebüßt. Ihre Position in Rom ist geschwächt. Sie muss sich nun neue Freunde suchen.
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