Gekommen, um zu bleiben
Er selbst hat mit „vielleicht drei Mandaten“ gerechnet. Daraus geworden sind sechs. Aus dem Traum vom Regieren wird für Paul Köllensperger und sein Team dennoch nichts.
Aus ff 43 vom Donnerstag, den 25. Oktober 2018
Am Schluss brachten genau 190 Stimmen das Lachen zurück – ein denkbar kleines Häuflein, das den Grünen ihren dritten Landtagssitz sicherte. Dabei hatte es in der Wahlnacht schon ganz anders ausgesehen: Mal so, als ob Andreas Pöder von der Bürgerunion sich das begehrte Restmandat holen würde, mal als ob dies der SVP gelingen könnte.
„Wir sind schon sehr erleichtert“, sagte die wiedergewählte Landtagsabgeordnete der Grünen und Co-Vorsitzende am frühen Montagmorgen nach einer durchzitterten Wahlnacht. Dass man von 8,7 Prozent (2013) auf 6,8 Prozent abrutschte und
Er selbst hat mit „vielleicht drei Mandaten“ gerechnet. Daraus geworden sind sechs. Aus dem Traum vom Regieren wird für Paul Köllensperger und sein Team dennoch nichts.
Der Landeshauptmann geht geschwächt in seine zweite Amtszeit. Es erwarten ihn delikate politische Entscheidungen – und gleich der nächste Wahlkampf. Jetzt muss er zeigen, aus welchem Holz er geschnitzt ist. Ob ihm seine Partei dabei eine Hilfe ist?
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