Sich selbst genug
Zeitgenössische Kunst eignet sich gut, um die Franzensfeste zu füllen. Aktuell mit Werken von 50 Künstlerinnen und Künstlern aus Südtirol. Ein ernüchternder Einblick.
Aus ff 26 vom Donnerstag, den 27. Juni 2019

Am Heiligen Abend des Jahres 1948 gab es für Bozen ein besonderes „Geschenk“. An diesem Tag wurde die Tram abgestellt. Sie hatte seit dem Jahr 1907, als ganz Europa Lust auf Straßenbahnen bekam, Gries mit dem Bahnhof verbunden. Eine andere Linie führte von Leifers nach Bozen.
Jetzt plant die Stadt wieder eine Tram. Es gibt sie erst in Gedanken und auf Papier. Aber sie macht jetzt schon Angst.
In Bozen sind Großprojekte zähe Geschichten. Es gibt immer jemanden, der sich wehrt. Gegen das Bibliothekenzentrum, gegen Umfahrungen, gegen eine Vorzugsspur für den Bus,
Zeitgenössische Kunst eignet sich gut, um die Franzensfeste zu füllen. Aktuell mit Werken von 50 Künstlerinnen und Künstlern aus Südtirol. Ein ernüchternder Einblick.
Sad-Besitzer Ingomar Gatterer über die vom Land geplante Inhouse-Lösung für den Nahverkehr und den Dauerkonflikt mit Landeshauptmann Kompatscher. (Interview zu „Gatterers ,Enteignungʻ“.)
Verbote sind nicht die Lösung für den Verkehr über den Brenner. Was tun also, um Staus, Lärm und Abgase zu vermeiden? Ein Gastkommentar von Thomas Baumgartner.
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