Am dam des
Als Kitas, Kindergärten und Schulen wegen Covid-19 geschlossen wurden, war das Verständnis groß. Acht Wochen später kippt die Stimmung. Südtirols Eltern fragen sich: Wohin mit unseren Kindern? (Beitrag zur Titelgeschichte)
Aus ff 18 vom Donnerstag, den 30. April 2020

Interview von Lucia De Paulis:
Normalerweise fährt sie nicht in einer blitzsauberen, menschenleeren U-Bahn zu ihrem Einsatzort. Normalerweise schickt die Hilfsorganisation Emergency sie aber auch in die Kriegsgebiete im Mittleren Osten, nicht in die Lombardei.
Sarah Hell, 36, aus Girlan ist spezialisierte OP-Schwester und war mit Emergency zweimal in Afghanistan in der Kriegschirurgie in Laschkar Gah und einmal im Flüchtlingslager von Sulaimaniyah in Kurdistan stationiert.
Die Lombardei ist nun ihre vierte Mission. Als Sarah Hell Mitte März
Als Kitas, Kindergärten und Schulen wegen Covid-19 geschlossen wurden, war das Verständnis groß. Acht Wochen später kippt die Stimmung. Südtirols Eltern fragen sich: Wohin mit unseren Kindern? (Beitrag zur Titelgeschichte)
Jetzt rufen alle nach Lockerungen. Südtirol beansprucht eine Sonderrolle. Achten wir auf unsere Freiheit, ja, aber gehen wir sorgsam mit ihr um. Denn es gibt sie nur, wenn nicht jeder nur auf sich selbst achtet.
In der Coronakrise wird ein Problem offensichtlich, das sich seit Jahren verschärft: die fehlende Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Während Politik und Arbeitgeber zuschauen, müssen vor allem Frauen ihren Job kündigen.
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