„Mich sieht man nicht im Dunkeln“
„Mich sieht man nicht im Dunkeln“ Die Geschichte eines Mädchens aus Indien, das durch eine Adoption zu einem glücklichen Leben fand. Text: Maria Malfertheiner
Aus ff 18 vom Donnerstag, den 30. April 2020

Die Zahlen sind dramatisch. Und sie werden von Jahr zu Jahr schlechter: In Südtirol mussten 2012 mehr als 600 Frauen und Männer ihren Job aufgeben, weil Arbeit und Nachwuchs nicht vereinbar waren. Etwa weil die Arbeitsbedingungen eine Kinderbetreuung unmöglich machten. Weil der Arbeitgeber nicht bereit war, Teilzeit zu genehmigen. Oder aber weil es zu Hause niemanden gab, der den Eltern unter die Arme greifen konnte.
Sieben Jahre später, 2019, sind es bereits mehr als 1.000 Frauen und Männer, die wegen ihrer Kinder kündigen müssen. Das sind drei Kündigungen pro Tag.
„Mich sieht man nicht im Dunkeln“ Die Geschichte eines Mädchens aus Indien, das durch eine Adoption zu einem glücklichen Leben fand. Text: Maria Malfertheiner
Sarah Hell arbeitet seit drei Jahren mit der italienischen Hilfsorganisation Emergency als Krankenschwester in Kriegs- und Krisengebieten. Seit März hilft sie in der Lombardei.
Als Kitas, Kindergärten und Schulen wegen Covid-19 geschlossen wurden, war das Verständnis groß. Acht Wochen später kippt die Stimmung. Südtirols Eltern fragen sich: Wohin mit unseren Kindern? (Beitrag zur Titelgeschichte)
Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.