Die unrealistischen Optimisten
Die Coronakrise ist auch eine Kommunikationskrise. Warum wir den Politikern dafür nicht die Verantwortung in die Schuhe schieben können.
Aus ff 46 vom Donnerstag, den 12. November 2020

Es ist Dienstag, der 20. Oktober, irgendwo in Südtirol. Ein Schüler, 16 Jahre alt, kommt heute nicht zur Schule. Er fühlt sich nicht gut, hat leichtes Fieber und Husten. Nach zwei Tagen geht es ihm besser. Da er wieder zur Schule gehen möchte, kontaktiert er seine Hausärztin.
Sie muss ihm eine „Genesungsbescheinigung und Unbedenklichkeitserklärung für die Rückkehr in die Schulgemeinschaft“ ausstellen. Doch das mache sie nicht am Telefon, sagt sie. Dafür müsse er schon in die Praxis kommen. Morgen am besten.
Da der Schüler sämtliche Symptome für Covid-19
Die Coronakrise ist auch eine Kommunikationskrise. Warum wir den Politikern dafür nicht die Verantwortung in die Schuhe schieben können.
Die Klarinettistin spielt gerne Fußball und würde gerne nach Südamerika reisen.
Madeleine Rohrer war die meistgewählte unter allen Kandidaten in Meran. Trotzdem spießten sich ausgerechnet an ihrer Person die Koalitionsverhandlungen. Sie sagt: „Viele SVPler hatten Schwierigkeiten damit, wie ich Politik gemacht habe.“
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