Und jetzt auch noch Corona
Lise Clazzer lebt seit 23 Jahren in Argentinien, sie sagt: „Es tut weh, zu sehen, wie ein wunderschönes und reiches Land so zugrundegewirtschaftet wird.“
Aus ff 47 vom Donnerstag, den 19. November 2020

Es war Teamarbeit. Wir sind nicht immer derselben Meinung, aber im Grunde sind wir alle Teamplayer. Ja, wir haben gestritten. Es gab Stimmen, die meinten, wir könnten es noch hinauszögern. Aber da hab ich auf den Tisch gehauen und gesagt: Weitere Feigenblattaktionen? Nicht mit mir. Eine Stunde später zusperren oder eine Stunde früher – als ob sich das Virus davon abhalten ließe! Alle wissen, dass ich beileibe kein Taliban bin, aber als Gesundheitslandesrat trage ich Verantwortung. Ich habe gekämpft, wir haben kontrovers diskutiert – und schließlich konnte ich die anderen
Lise Clazzer lebt seit 23 Jahren in Argentinien, sie sagt: „Es tut weh, zu sehen, wie ein wunderschönes und reiches Land so zugrundegewirtschaftet wird.“
Miriam Hammer und Daniel Baumgartner ziehen in ein überaltetes Dorf und bewirtschaften dort einen Hof. Sie wollen zeigen, dass es in einer globalisierten Welt auch anders geht.
Der Hausarzt Eugen Sleiter appelliert an die Politik, die rechtlichen Regeln für Krankschreibungen zu ändern: „Sonst stehen wir in einem Monat da, wo wir heute sind.“ (Teil der Titelgeschichte "Die Chance, rauszukommen".)
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