„Für mich ist es ein Spiel“
Seit zwanzig Jahren wühlt sich Christoph Franceschini durch europäische Geheimdienstarchive. Jetzt hat der Journalist ein Buch über Agenten und Spione in Südtirol veröffentlicht. Er sagt: „Bozen war ein Spionage-Hotspot.“
Aus ff 50 vom Donnerstag, den 10. Dezember 2020

ff: Frau Kuenzer, Sie sind als viertes Kind von 11 Kindern aufgewachsen. Wie haben Sie sich durchgesetzt?
Maria Hochgruber Kuenzer: Man ist weniger behütet, lernt schneller, sich für das, was man wirklich will, einzusetzen. Es war ein guter Lernprozess. Disziplin und Ordnung spielten eine große Rolle. Trotzdem hat nicht jeder ständig darauf geschaut, was man so macht. Ich habe eigentlich immer das gemacht, was ich für mich als richtig empfunden habe und das oft auch gegen Widerstände. Diese haben mich angespornt.
Gerade
Seit zwanzig Jahren wühlt sich Christoph Franceschini durch europäische Geheimdienstarchive. Jetzt hat der Journalist ein Buch über Agenten und Spione in Südtirol veröffentlicht. Er sagt: „Bozen war ein Spionage-Hotspot.“
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