Der vorprogrammierte Crash
Seit Monaten befindet sich Südtirol im Stop-and-go-Modus. Am Steuer sitzt die Landesregierung, die zuerst an die Eigenverantwortung appelliert hat und nun, wo die Zahlen steigen, den Ball an die Bevölkerung zurückspielt.
Aus ff 02 vom Donnerstag, den 14. Januar 2021

Es war der 19. Dezember 1945, ein kalter Mittwoch, als der österreichische Staatskanzler Karl Renner den versammelten Abgeordneten des österreichischen Parlaments in Wien zurief: „Man gebe uns ein gesichertes und ausreichendes Staatsgebiet, man gebe uns Südtirol zurück, das vor Gott und der Welt uns gehört und nur aus Kriegserwägungen im Jahre 1919 uns entzogen wurde, man gebe uns dadurch eine haltbare Verbindung mit dem Westen anstelle des bloßen Nordtirol, einer schmalen von Norden und Süden eingesehenen und bedrohten Passage.“
Einen Tag später wurde Renner von der
Seit Monaten befindet sich Südtirol im Stop-and-go-Modus. Am Steuer sitzt die Landesregierung, die zuerst an die Eigenverantwortung appelliert hat und nun, wo die Zahlen steigen, den Ball an die Bevölkerung zurückspielt.
In Südtirol werden Spürhunde ausgebildet und teils schon eingesetzt – etwa an Schulen. Dort sollen sie infizierte Schüler erschnüffeln. Kann das wirklich funktionieren?
Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.