Asyl in der Wildnis
Vor 127 Jahren erbaut, jetzt rundum erneuert, in der kommenden Woche die symbolische Wiedereröffnung: das Becherhaus, Südtirols höchste Schutzhütte. Besuch eines ungewöhnlichen Hauses, das Südtirols Geschichte in sich trägt.
Aus ff 32 vom Donnerstag, den 12. August 2021

Seit 1985 hat Carla Scheidle, 67, als Richterin am Landesgericht in Bozen gearbeitet. Sie ist jetzt Pensionistin, gerade hat sie ihr letztes Urteil fertig geschrieben. In der Pandemie war sie häufig mit Fällen von Gewalt in der Familie beschäftigt. „Allgemein“, sagt sie, „stelle ich eine Verrohung in der Gesellschaft fest“. Apfelkuchen und Holundersaft, selber gemacht, stehen auf dem Tisch, die Wohnung ist in Weiß getaucht, ein kunstvoll komponiertes Ensemble.
Sie hat sich vorbereitet, etwa mit einem Zitat des Theologen Hans Küng, einem Gebet, das sie im
Vor 127 Jahren erbaut, jetzt rundum erneuert, in der kommenden Woche die symbolische Wiedereröffnung: das Becherhaus, Südtirols höchste Schutzhütte. Besuch eines ungewöhnlichen Hauses, das Südtirols Geschichte in sich trägt.
Ricorre quest’anno il quarantennale del censimento del 1981. Un’occasione per soppesare pregi, difetti e possibilità del nostro modello di convivenza.
Barbara Fischer ist so etwas wie eine medizinische Künstlerin. Als Illustratorin entwirft sie Medizinbücher, Arztbroschüren und Lernplattformen. Im Herbst bringt sie ihr eigenes Buch heraus.
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