Politik

„Das ,System Südtirol‘ gibt es noch“

Aus ff 07 vom Donnerstag, den 17. Februar 2022

Paul Köllensperger
Oppositionsführer Paul Köllensperger: „Das Schlimmste daran: Die SVP-Clans kämpfen um Machtpositionen, haben aber keinen Plan für die Zukunft des Landes.“ © Alexander Alber
1

Die Krise innerhalb der SVP sei ein Schaden für das ganze Land. Das sagt Paul Köllensperger, der Oppositionsführer im Landtag. Und ergänzt: „Die Schonzeit ist jetzt vorbei.“

Paul Köllensperger sieht ein wenig müde aus. Es ist Freitag Nachmittag, eine anstrengende Landtagswoche liegt hinter ihm. Der Oppositionsführer hat sich eingebracht, zum Beispiel in der Debatte darüber, ob Südtirol einen eigenen Strommarkt braucht. Er ist überzeugt: Nur so könnten die Menschen etwas günstiger zu grüner Energie kommen.

Köllensperger, mittlerweile 51, ist nach wie vor Fraktionschef des Team K, dessen Gründer er ist. Nebenbei betätigt er sich als Unternehmer. Kurios: Das Büro, in dem sich seine Firma in Bozen einquartiert hat, gehört Luis

Abonnieren Sie jetzt die ff und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte. Einen Monat für 0,00 € testen Unsere Abo-Angebote im Überblick
Bereits Abonnent?

Leserkommentare

1 Kommentar
DN
20. Februar 2022, 20:11

Es bräuchte in Südtirol dringend eine Partei, die sich für die schmale Brieftasche einsetzt (und das abseits des grünen Gelaberes). Da ist der Paul noch nicht drauf gekommen. antworten

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.