„Ich liebe die Stille“
Die neue Komposition von Eduard Demetz wird auf Marienberg uraufgeführt. Sie ist in der Stille des Klosters geboren. Über die Spannung von Stille und Lärm in Leben und Musik.
Aus ff 34 vom Donnerstag, den 25. August 2022

Lärm ist zur Gewohnheit geworden. Das Rauschen der Autos, der Rasenmäher des Nachbarn, das Gebimmel der Glocken, das Knattern der Baustelle: Solche Dinge, weiß Lärmforscherin Brigitte Schulte-Fortkampf, „nimmt man meist gar nicht mehr bewusst wahr“. Um aufzuschrecken brauche es schon etwas Außergewöhnliches: etwa den heftigen Donnerschlag eines nahenden Gewitters oder die Sirene, die jeden Samstagmittag aufheult. Da zuckt der Körper zusammen: Das ist der Lärm, der bewusst wahrgenommen wird, Schmerz bereitet – und notgedrungen Aufmerksamkeit erzeugt.
Aufmerksamkeit
Die neue Komposition von Eduard Demetz wird auf Marienberg uraufgeführt. Sie ist in der Stille des Klosters geboren. Über die Spannung von Stille und Lärm in Leben und Musik.
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