Politik

Verkauftes Welterbe

Aus ff 09 vom Donnerstag, den 02. März 2023

Team K
Team-K-Chef Paul Köllensperger vor dem Landesgericht: „Diese Sünde darf nicht ungestraft bleiben.“ © Team K
 

Team-K-Chef Paul Köllensperger zeigt das Land an: Ein Grundstücksdeal am ­Rosengarten sei nicht rechtens gewesen. Wahlkampf – oder steckt mehr dahinter?

Der Sage nach hauste König Laurin hoch oben in den Felsen des Rosengartens. Wo sich heute nur mehr eine öde Geröllhalde – das „Gartl“ – ausbreitet, soll einst ein Garten voller duftender Rosen geblüht haben. Wehe dem, der es wagte, eine dieser Rosen zu pflücken: Ihm drohte Laurin, die linke Hand und den rechten Fuß abzuschlagen.

Seit das Land Herr über den Rosengarten ist, geht es hier heroben weniger streng zu. Es kann sogar vorkommen, dass ein Stück des „Gartls“ an Private verkauft wird. So beschlossen von der Landesregierung im Sommer 2019: 900 Quadratmeter

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