Politik

Tommy stört gerne

Aus ff 29 vom Donnerstag, den 20. Juli 2023

Erinnerungsbild aus vergangenen Zeiten: „Ohne die SVP ist Südtirol weder stabil noch stark“, sagt Thomas Widmann seit jeher. Zumindest in dieser Botschaft sind sich alle SVP-Politiker auf der Regierungsbank einig. © Alexander Alber
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Thomas Widmann könnte mit eigener Liste kandidieren. Die Südtiroler Volkspartei fürchtet sich davor – denn sie ist schwach und zerrissen wie noch nie.

Über 75 Jahre regiert die SVP Südtirol mit satter, wenn auch schwindender Mehrheit. Der entscheidende Grund für diesen Erfolg: Der Partei gelang es auch in schwierigen Zeiten, sich zusammenzuraufen und am Ende Geschlossenheit herzustellen. Doch damit ist es nicht mehr weit her. Der lebende Beweis dafür: Thomas Widmann, auch Tommy genannt.

Der SVP-Abgeordnete und ehemalige Gesundheitslandesrat wollte mit einer sogenannten Kleinen Edelweiß-Liste in den Landtagswahlkampf. Die Partei erteilte ihm eine Absage. Seitdem lieb-äugelt er in aller Öffentlichkeit damit, eine

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Leserkommentare

1 Kommentar
Artim
20. Juli 2023, 20:45

Es scheint jedenfalls spannend zu werden. Besonders bei einer Richtungswahl wie dieser, nachdem LH Kompatscher bereits gegenüber den Brüdern Italiens Normalität und Anschlussfähigkeit, Bereitschaft zur Koalition, erklärt hat. Es entscheidet sich bestenfalls, ob es eine Regierungskoalition bestehend aus SVP plus rechtsextremen Brüdern Italiens und Lega oder vielleicht doch eine alternative Regierungskoalition, z.B aus Team K, Grüne, Liste Widmann, PD, 5*… gibt. antworten

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