Politik

Der Herrgott wird’s nicht richten

Anrold Schuler hat schon viele Posten bekleidet, die es in der Politik so gibt: Bürgermeister, einfacher Abgeordneter, Landesrat, nun Landtagspräsident. Es ist vielleicht seine herausforderndste Aufgabe. © Alexander Alber
 

Großes Theater im Landtag gab es immer schon. Aber die Würde des Hohen Hauses stand nicht infrage. Heute gibt es bei jeder Sitzung ­Possen und Pöbeleien. Lustig ist das nicht. Es ist gefährlich.

A

rnold Schuler steht an der Theke der Landtagsbar und trinkt einen Kaffee, zehn Minuten noch, dann muss er die Nachmittagssitzung eröffnen. Er will pünktlich sein.

Die politische Landtagswoche ist schon wieder halb vorüber. Kein Tag, an dem nicht irgendein neuer Aufreger aufploppte oder sich jemand mal wieder nicht an die Geschäftsordnung hielt. Es ist die Aufgabe von Schuler, dem Landtagspräsidenten, die Sitzungen des Parlaments gerecht und unparteiisch zu führen. Keine leichte Aufgabe, wenn die Polarisierung, die es in der Gesellschaft gibt, auch im Hohen Haus

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