Politik

Ungesunde Politik

Andreas Leiter Reber ist seit 2018 Landtagsabgeordneter; von 2017 bis 2023 war er Obmann der Freiheitlichen. Er hofft, dass sich auch in Südtirol „eine gewisse demokratiepolitische Normalität und Qualität“ entwickeln kann. © Alexander Alber
 

Andreas Leiter Reber trat aus seiner Partei und dann aus der Koalition aus. Er gefällt sich in seiner neuen Rolle. Ein Gespräch über den „alten SVP-Stil“, Teamgeist in der Politik – und was ihn wütend macht.

Es ist Ende Mai und es regnet wie aus Kübeln. Andreas Leiter Reber, 42, kommt durch den Haupteingang des Südtiroler Landtages und holt sich erst einmal einen Kaffee aus dem Automaten. Auf ein Büro im Hohen Haus hat er in dieser Legislatur verzichtet, sein Arbeitsplatz ist dort, wo sich sein Laptop befindet. Der Marlinger ist Landwirt und seit sechs Jahren Landtagsabgeordneter. Er war mal Parteiobmann der Südtiroler Freiheitlichen, vor circa fünf Monaten trat er aus der Partei ebenso wie aus der soeben zustande gekommenen Regierungskoalition aus. Er ist jetzt freier Abgeordneter,

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