Roaaarrrr!
Südtirols Passstraßen werden von einer dröhnenden Blechlawine zugemüllt. Unsere Politik übt sich derweil in scheinheiligen Forderungen. von Karl Hinterwaldner, stellvertretender Chefredakteur
Aus ff 28 vom Donnerstag, den 10. Juli 2025

Ob im Pustertal, im Eisacktal, im Burggrafenamt oder im Vinschgau – an Südtirols Bahnlinen wird so viel gebaut wie noch nie seit den Anfängen der Eisenbahn. Hunderte Millionen Euro werden ausgegeben. Neue Trassen entstehen. Durch die Riggertalschleife sollen im unteren Pustertal doppelt so viele Bahnfahrten möglich sein. Die Elektrifizierung der Vinschger Bahn soll 2026 endlich abgeschlossen sein. Irgendwann später soll der Zug zwischen Bozen und Meran zweigleisig verkehren. Die internationalen Züge sollen durch den Brennerbasistunnel rollen und den regionalen Zugverkehr
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Leserkommentare
1 KommentarElisabethHammer
12. Juli 2025, 09:29Schade, dass in dem Artikel kaum ein Vorteil des ÖPNV genannt und so ein sehr einseitiges Bild gezeichnet wird. Ich fahre seit Jahren sowohl beruflich wie auch privat fast ausschließlich öffentlich. Das spart Geld, Zeit und Nerven. Mit dem Zug komme ich pünktlich an, während sich die Autos stauen. Unterwegs lese ich (gerade die ff), beantworte E-mails oder treffe zufällig Bekannte, mit denen sich ein nettes Gespräch ergibt. In Tirol gibt es für Busse Vorzugsspuren, sodass man im wahrsten Sinne des Wortes auf der "Überholspur" ist, wenn man öffentlich fährt. Wenn sich die Streikfrequenz in Südtirol verringert und mehr Tagesrandverbindungen angeboten werden, dann finde ich im Gegensatz zum Selbstversuch von Silke Hinterwalder nicht viel auszusetzen am ÖPNV. Gesendet aus dem perfekten Schienenersatzverkehr von Brixen nach Bruneck.... antworten
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