Politik

Kein Buongiorno

Sieglinde Fink (Mitte) und die Villanderer Elterngruppe haben sich eigens vom ff-Fotografen ablichten lassen, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen: Im deutschen Kindergarten des Ortes brauche es „einen zweisprachigen Unterricht oder­ ­zumindest eine Betreuung, die mindestens drei Mal die Woche in italienischer Muttersprache geführt wird“. © Alexander Alber
 

Die meisten Menschen in Südtirol möchten, dass ihr Nachwuchs bereits in Kita und Kindergarten die Zweitsprache lernt. Die Politik aber mauert. Warum bloß?

Sieglinde Fink ärgert sich. Die zuständigen Stellen, sagt sie, würden die Sache verschleppen, sich die Verantwortung dafür gegenseitig zuschieben. Das Kalkül: Früher oder später sind die Kinder in der Schule und die heiße Kartoffel vom Tisch. Denn die Eltern haben dann andere Sorgen, als sich um die Italienischkenntnisse des Nachwuchses von anderen Familien zu kümmern. Und so beginnt das Spiel ständig wieder von vorne.
Fink, braunes langes Haar, entschiedener Blick, steht mit beiden Beinen im Leben. Sie ist in der Bankenbranche tätig und Mutter eines Kindes. Es besucht den

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