Politik

Und jetzt?

Eine bunte Mischung aus allen Landesteilen, aus Tirol und aus dem Trentino demonstrierte am ­Samstag in Bozen. Über 3.000 Menschen gingen gegen Rassismus und rechts, für die Demokratie und für Menschenrechte auf die Straße. © Alexander Alber
 

Die Straße hat entschieden: Viel mehr Menschen ­demonstrieren in Südtirol gegen Rassismus als dafür. Grund zum Feiern, aber nicht zum Aufatmen.

Es macht etwas mit einem, wenn man auf der Talferbrücke steht, vorne das Rosengartenpanorama, hinten das Siegesdenkmal, und dazwischen Hunderte von Leuten marschieren, die in Richtung Altstadt ziehend skandieren, dass Bozen ihnen gehört. Es macht vor allem Eindruck. Weil die Leute von bekennenden Faschisten angeführt werden, die sich kaum als Nostalgiker beschönigen lassen. Etwas ist hier passiert. Auch wenn weniger zur „Remigrations-Demo“ gekommen sind als im Vorfeld befürchtet.
Ganz anders die schiere Euphorie, die an diesem denkwürdigen Samstag zeitgleich durchs andere

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