Politik

Die Energiefront

60 Prozent beträgt der Anteil von Steuern und Abgaben am Spritpreis in Italien. Ins Gewicht fallen vor allem der fixe Betrag pro Liter (Akzise) und die Mehrwertsteuer von 22 Prozent. Etwa ein Drittel entfällt auf den eigentlichen Treibstoff, nur wenige Prozent bleiben für den Vertrieb: Wer eine Tankstelle betreibt, verdient rund zwei Cent pro Liter. © Alexander Alber
 

Die rapide steigenden Ölpreise durch den Iran-Krieg bedrohen die Weltkonjunktur. Was das für Italien und Südtirol bedeutet.

Es ist eine grundlegende naturphilosophische Erkenntnis, die in diesen Wochen einmal mehr auch für die Weltwirtschaft gilt: nämlich dass alles mit allem zusammenhängt. Das zeigt sich beispielhaft an den wirtschaftlichen Folgen des Krieges im Nahen Osten. Seit Beginn des Angriffs der USA und Israels auf den Iran sind die Börsenkurse eingebrochen und die Ölpreise explodiert. Die Gaspreise stiegen bislang um 45 Prozent. Weil der Strompreis in Italien an den Gaspreis gekoppelt ist und viele Kraftwerke mit Gas Strom erzeugen, treibt das auch schnell die Stromrechnung in die Höhe.

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