Politik

Sie hat viel vor, aber …

Gabriele Morandell war zehn Jahre Volksanwältin, den Sprung in den Landtag verpasste sie knapp. Jetzt arbeitet sie als General­sekretärin der Region. „Die ausufernde Bürokratie“, sagt sie, „stellt sich bei Veränderungen imposant in den Weg.“ © Alexander Alber
 

Gabriele Morandell ist Vorsitzende der Sozialen Mitte der SVP. Sie versprach dem linken Flügel der Partei mehr Sichtbarkeit. Hat sie ihr Versprechen halten können?

Sie hat den Job, um den sich niemand in der SVP reißt: Gabriele Morandell, 58 Jahre alt, Generalsekretärin der Region, ist seit neun Monaten die Vorsitzende der „Sozialen Mitte“, ehemals Arbeitnehmer-Bewegung. Sie hat die Aufgabe, den linken Flügel der 34,5-Prozent-SVP wieder fit für die nächsten Wahlen zu machen. Heißt konkret: eine parteiinterne Bewegung wiederzubeleben, die nach vielen Jahren ein eher trostloses Bild abgibt: blass, ausgebrannt und unfähig, Impulse zu setzen.
Das ist keine leichte Aufgabe, daran ist schon mancher Vorgänger Morandells gescheitert. Sie

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