Politik

„Er versucht den Laden zusammenzuhalten“

Es war seine bisher längste Papstreise: Mitte April besuchte Leo XIV. Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea (im Bild im Stadion der äquatorialguineischen Stadt Bata). © Alberto Pizzoli/AFP
 

Vor einem Jahr wurde Robert Francis Prevost zu Papst Leo XIV. gewählt. Vatikan-­Korrespondentin Severina Bartonitschek erklärt, was der Papst für einen Charakter hat – und wie er sich gerade verändert.

Es ist ein Jahr her, als am 8. Mai kurz nach 18 Uhr weißer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle aufstieg. Die Priester, Touristen, Journalisten auf dem Petersplatz lachten, klatschten, einige brachen in lauten Jubel aus: 1,4 Milliarden Katholiken weltweit hatten einen neuen Papst. Den 267. Kurz danach trat Kardinal Robert Francis Prevost, jetzt Leo XIV., auf die Mittelloggia des Petersdoms und sagte: „Der Friede sei mit euch allen.“ Die Wahl eines neuen Papstes hat etwas Magisches, niemand kann sich so in Szene setzen wie die katholische Kirche. Den Vatikan umgibt eine

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