Politik

Im Schneckentempo

Die Bahnlinie Bozen-Meran wird ausgebaut. Der bestehende Bahnhof in Terlan bleibt für die Regionalzüge erhalten (Kurve oben in rot). Parallel dazu wird näher an der Etsch eine neue Strecke für die Direktzüge zwischen Bozen-Meran gebaut (unten rot). Über die Jahre wurden mehrere Trassenvarianten geprüft, die durch Apfelplantagen führten. © Rendering: LPA/Ressort für Mobilität
 

Die neue Trasse der Bahnstrecke Bozen–Meran steht fest. Nach wie vor gibt es aber Kritik am Großprojekt.

1881 wurde die heutige Bahnstrecke Bozen-Meran eröffnet. 145 Jahre später gibt es nun Pläne für eine Grundsanierung – mit einer teilweisen Begradigung, einem zweigleisigen Ausbau und der Verlegung einiger Bahnhöfe. Das Vorhaben wurde vom Land Südtirol initiiert und ist Teil eines Abkommens mit dem italienischen Schienennetzbetreiber RFI. Das Land selbst betreut und begleitet das Vorhaben auf lokaler Ebene.
Der Hauptgrund für das Mammutprojekt ist einfach: Man will künftig deutlich mehr Züge auf die Schiene bringen und somit das Bahnfahren in der westlichen Landeshälfte

Leserkommentare

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.