Politik

Wenig zwar, aber Immerhin

Ein Erfolg will gut vermarktet werden: Am SVP-Sitz in Bozen sprach man im Zusammenhang mit dieser Reform von einem historischen Ereignis. Renate Gebhard, Dieter Steger, Arno Kompatscher, Harald Stauder und Julia Unterberger (von links) ­demonstrieren Geschlossenheit. © Alexander Alber
 

Die Autonomiereform ist durch. Der Landeshauptmann misst ihr historische Bedeutung zu. Ob das zutreffend ist, das muss sich erst zeigen.

Im römischen Palazzo Madama gab es Mittwoch vergangener Woche eine Abstimmung, in der das Schicksal der Regierung Kompatscher und die Glaubwürdigkeit der SVP auf dem Spiel standen. Auf der Tagesordnung des Senats stand die Autonomiereform, der wichtigste Punkt auf der Agenda des Kabinetts Kompatscher in dieser, wohl seiner letzten Legislaturperiode. Nach zwölfeinhalb Jahren an der Macht war dies Arno Kompatschers entscheidende Bewährungsprobe.
Im Saal herrschte eine eigentümliche Mischung aus Hoffnung, Nervosität und taktischem Kalkül. Hatte Meinhard Durnwalder den richtigen

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