Politik
Viel heiße Luft, aber keine Kohle

Fünf Männer im Gefängnis, eine aufwendige Ermittlung, allgemeine Empörung: die Geschichte hinter der Operation Alpenkohle.
Es ist bereits mehr als eine Woche vergangen, seit über Laas der Hubschrauber kreiste. Seit in aller Herrgottsfrüh fünf Männer verhaftet und in unterschiedliche Gefängnisse in Norditalien gesteckt wurden. Seit 100 Beamte mehrere Haushalte und Betriebe durchkämmt, Computer, Unterlagen und Handys in Beschlag genommen haben. Jetzt ist die erste Aufregung darüber verflogen, aber etwas ist geblieben: das Unverständnis für diesen spektakulären Carabinieri-Einsatz. Was den Männern vorgeworfen wird, ist weder Mord noch Korruption. Es geht um illegalen Handel mit Müll und die Bildung
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