Politik

Das listige Schneiderlein

Senat
Die geplante Neuaufteilung des Senatswahlkreises Bozen–Unterland sorgt für Kritik. Hat künftig nur mehr ein italienischsprachiger Politiker in diesem Wahlkreis Chancen auf ein Mandat in Rom? © Alexander Alber
 

Ein Vorschlag von Alessandro Urzì zur Neuaufteilung der Senatswahlkreise sorgt für mächtig Wirbel in der SVP. Jetzt bemüht man sich um Schadensbegrenzung.

Diesen Montag, 20. Juli, hieß es bei der SVP wieder einmal: Krisensitzung. Als die Vertreter aus dem Unterland und dem Überetsch am Bozner Parteisitz in der Brennerstraße ankommen, tragen sie eine rot-weiße Schleife an der Brust. „Ein Trauerflor“, präzisiert Manfred Mayr, Bürgermeister von Kurtinig, auf Nachfrage. Die Situation ist angespannt, man will seinem Frust und Ärger spürbar Luft machen.

Der Grund für die Sitzung ist die geplante Wahlrechtsreform der Regierung Meloni. Die umfassende Reform, „Stabilicum“ genannt, soll für mehr Stabilität und klarere

Leserkommentare

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.