Politik

Draußen vor der Tür

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Was Menschen in die Hände von Populisten treibt: ein Essay von Julian Prast.

Jede Woche stelle ich mich vor junge Menschen und kämpfe darum, dass Demokratie weiterlebt. Dass die dunkelsten Kapitel unserer Geschichte nicht erneut aufkeimen, dass die Politik von Hass und Ausgrenzung und extremes, menschenverachtendes Gedankengut nie wieder Fuß fassen kann, dass keine der Personen, die für das Recht auf freie Wahlen und Presse, 40-Stunden-Woche, Menschenrecht und jede Errungenschaft der Sozialdemokratie sterben mussten, in Vergessenheit geraten. Doch die Blicke ziehen an mir vorbei, sogar die 50 bis 65 Millionen Toten des Zweiten Weltkrieges, auch die 90 Millionen

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