Politik

Verdealt

Wieder einmal Krisen­sitzung in der Volkspartei, Montagabend dieser Woche: Links Senatorin Julia Unterberger, rechts Obmann Dieter Steger und hinten Sekretär Harald Stauder. © Alexander Alber
 

Erst im Aufwind mit der Autonomiereform, jetzt der Schiffbruch im Unterland: wie die SVP-Spitze mit der Wahlkreis-Causa untergeht.

Jetzt wird in Südtirol wieder zugeschlagen. 1915 waren es die packtelnden Großmächte, die das Land Italien zuschlugen, 1927 die Faschisten, die das Unterland dem Trentino zuschlugen, jetzt sind es gefinkelte Parlamentarier, die Teile des Unterlands samt Überetsch anderen Landesteilen zuschlagen wollen.
Das mag historisch vermessen klingen. Damals ging es ums Ganze, heute darum, welche Gemeinden mit welchen anderen Gemeinden gemeinsam eine gesamtstaatliche parlamentarische Vertretung wählen. Dass jetzt aber allenthalben wieder die brachiale Rede vom „Zuschlagen“ und vom

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