Politik

Die Privilegierten

Vertreibung der Sudentendeutschen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs: sich dem Nationalsozialismus angedient. © Archiv
 

Millionen Angehörige von deutschen Minderheiten wurden 1945 vertrieben. Mit einer Ausnahme: Südtirol erhielt die Autonomie.

In den Jahren zwischen 1939 und 1945/1950 wurden in Europa millionenfach Menschen verschoben, bei freiwilligen und erzwungenen Umsiedlungen, viele mussten flüchten oder wurden vertrieben. Diese „Wanderungsbewegungen“ waren die Folge der nationalsozialistischen Raumpolitik, im Osten und Südosten Europas, und betrafen im Wesentlichen die deutschen Minderheiten außerhalb des Deutschen ­Reiches, aber auch andere Volksgruppen, in erster Linie die polnische und jüdische Bevölkerung. NS-Umsiedlungspolitik ­und Holocaust standen in engem Zusammenhang.
Neben den deutschen

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