Die Kraft der Kompromisse
Der Pariser Vertrag und die Autonomie waren ein Sieg der Diplomatie über die Gewalt. Vorbildlich. Doch auf vieles braucht es jetzt neue Antworten.

Das Gruber-De-Gasperi-Abkommen entstand 1946 zu einem Zeitpunkt, als die internationale Nachkriegsordnung gerade erst Gestalt annahm. Die Vereinten Nationen waren aus der Erfahrung zweier Weltkriege, des Holocaust und einer weitgehenden Entgrenzung staatlicher Gewalt hervorgegangen. Konflikte sollten künftig stärker durch Recht und Verhandlungen eingehegt werden.
In den folgenden Jahrzehnten entstanden mit den Vereinten Nationen, dem Europarat, der EU und später der OSZE immer dichtere multilaterale Strukturen. 80 Jahre später steht diese Ordnung unter erheblichem Druck. Der
Der Pariser Vertrag und die Autonomie waren ein Sieg der Diplomatie über die Gewalt. Vorbildlich. Doch auf vieles braucht es jetzt neue Antworten.
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