Politik

Geteilt regiert sich’s besser

Protest gegen die Teilung des Senatswahl­kreises Bozen-Südtiroler Unterland: Man teilt die Wählerinnen und Wähler so ­sauber auf, dass sie sich nicht mehr mit­einander aus­ei­n­andersetzen müssen. © Schützenbezirk Unterland
 

Ethnisch zuverlässig: wozu die Teilung des Senatswahlkreises Bozen-Unterland führt. Ein Gastbeitrag von Gabriele Di Luca.

Der Senatswahlkreis Bozen–Bassa Atesina ist jetzt neu geordnet. Oder genauer: Man hat ihn zuerst verkleinert und dann anders sortiert. Nun ist er das, wie ein Wahlkreis in Südtirol zu sein hat: ethnisch zuverlässig und berechenbar. Der bisherige Wahlkreis umfasste 18 Gemeinden von Bozen und Leifers bis in die Bassa Atesina.
Der erste Schnitt geschah im Juli: Auf Antrag von Alessandro Urzì, Abgeordneter von Fratelli d’Italia, wurden sechs mehrheitlich deutschsprachige Gemeinden aus dem Wahlkreis herausgelöst – Eppan, Kaltern, Kurtatsch, Margreid und Tramin kamen zum Wahlkreis

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