Politik

Frei von Projekt und Konzept

Bis vor Kurzem Ruine, heute weiß gekalkt und überdacht mit einer dicken Aussichtsplattform aus Lärchenholz: Das Helmhaus hätte ein Kulturprojekt werden sollen. Ob das gelungen ist? © Matthias Fink
 

50 Jahre stand am Gipfel des Helm eine Ruine. Heuer wurde sie saniert, nur: wofür eigentlich?

Gegen Ende wird der Weg steiler. Die Sonne brennt, und die Luft über der Waldgrenze ist noch warm, zu warm für einen Tag im Oktober. Von Sexten aus ist der Weg lang, trotzdem sammeln sich die Menschen am Gipfel wie auf einem Ameisenhaufen. Wahrscheinlich haben sie die Bahn genommen und sind nur die letzten Meter zu Fuß gegangen. Sie schwitzen trotzdem.
Am höchsten Punkt des Heimatsteiges öffnet sich plötzlich der Blick: auf die andere Talseite, die Villgratner Berge, den Großglockner, den Karnischen Kamm. Auf eine andere Region, ein anderes Land. Und auch auf das Helmhaus.

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