Politik

Der unerhörte Oskar

Bei der Wahl zum Landesjugendreferenten vor 50 Jahren im Waltherhaus in Bozen: Oskar Peterlini war immer ein Parteimensch, in der SVP hat er die JG mit aufgebaut, er wollte eine Partei, die den Jungen zuhört. © Privat; Bearbeitung: ff
 

Er ist kein Polit-Pensionär. Oskar Peterlini rebelliert – gegen seine eigene Partei.

Als er 17 war und voller Begeisterung für die Politik, zimmerte Oskar Peterlini in Neumarkt eine erste Jugendgruppe der Südtiroler Volkspartei zusammen. Dass sich eine Partei um ihre Jungen kümmern, ihnen zuhören und ihren Nachwuchs fördern sollte, war damals keineswegs selbstverständlich.
Peterlini wollte das ändern. Drei Jahre später, 1970, gründete er gemeinsam mit Hans Benedikter die Junge Generation, die JG. Die Partei stellte ihm ein Büro am Sitz in der Bozner Vintlergalerie zur Verfügung. Peterlini war angekommen. Und blieb. Er machte die Politik zu seinem

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