Wirtschaft
Kratzer am Lack
Aus ff 48 vom Mittwoch, den 30. November 2016
Die Abkoppelung der Raika Ritten von der Südtiroler Raika-Gruppe mag banktechnisch betrachtet kein Problem darstellen. Autonomiepolitisch handelt es sich um einen Eklat. Die Hintergründe eines Streites um Geld, Selbstständigkeit, Macht – und Heimat.
Zuerst Wirtschaftskrise, Nullzinspolitik und faule Kredite. Und jetzt auch noch das: „gesinnungsbedingte Barrieren“. Südtirols Bankensystem wird derzeit auf den Kopf gestellt, umgestülpt wie eine stinkende Socke.
Während die Sparkasse die größten Verluste ihrer Geschichte schrieb und die Volksbank ihren Mitgliedern erklären muss, weshalb deren Aktien um 38 Prozent abgesackt sind, zerreißt es jetzt sogar Südtirols mächtigste Lobby, den Raiffeisenverbund.
Alle für einen, einer für alle? Von wegen. Die Raika Ritten will sich nicht der Südtiroler Raika-Landesgruppe
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