Der Komplex der Italiener
Das Unbehagen der Italiener in Südtirol, sagt Francesco Palermo, sei ähnlich wie jenes der Frauen in einer männlich dominierten Arbeitswelt. Die Lösung? „Brücken bauen, sich entgegenkommen.“
Aus ff 07 vom Donnerstag, den 16. Februar 2017

Gedämpftes Brummen. Man wähnt sich eher auf einem großen Schiff in voller Fahrt als in der Produktionshalle eines Industrieuntermehmens im Süden Bozens. Im „Maschinenraum“ des Unternehmens mit dem klingenden Namen Bel geht es relativ geräuscharm und alles eher als hektisch zu.
Aber vielleicht rührt die Assoziation, die Industrie mit Lärm und hektischer Betriebsamkeit verbindet, ja auch von alten Zeiten her. Zeiten, in denen historische Industriebetriebe wie die benachbarten Acciaierie, die Stahlwerke, für die laute und fiebrige italienische Großindustrie im Lande
Das Unbehagen der Italiener in Südtirol, sagt Francesco Palermo, sei ähnlich wie jenes der Frauen in einer männlich dominierten Arbeitswelt. Die Lösung? „Brücken bauen, sich entgegenkommen.“
Schriftstellerin und Publizistin
Die Südtiroler Politik leidet am Verlust ihrer Italiener. Kriegen diese künftig noch die Kurve?
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