„Furcht kenne ich nicht“
Claudia Plaikner ist die erste Frau an der Spitze des Südtiroler Heimatpflegeverbandes. Sie tritt in große Fußstapfen. Weiß sie, worauf sie sich da eingelassen hat?
Aus ff 20 vom Donnerstag, den 18. Mai 2017

Das Dumme an Schatztruhen ist, dass sie erst dann etwas wert sind, wenn man sie aus dem Boden holt. Verbuddeltes Gold bringt schlechte Renditen, noch dazu, wenn man nicht weiß, wo man schaufeln soll. Was aber, wenn man nach langer Suche zwar über den Schatz stolpert – die Münzen aber niemand mehr will? Als brachliegenden „Schatz“ bezeichneten Südtirols Politiker jahrelang einen bei der Region Trentino-Südtirol liegenden Millionentopf. Dem Stabilitätspakt geschuldet, durfte angespartes Gold dort zwar hübsch glänzen, es auszugeben aber war für die öffentliche Hand tabu.
Claudia Plaikner ist die erste Frau an der Spitze des Südtiroler Heimatpflegeverbandes. Sie tritt in große Fußstapfen. Weiß sie, worauf sie sich da eingelassen hat?
Die Geschäftsführerin des Katholischen Familienverbandes liebt Milch und Sekt. Der Satz „Ich schaffe es nicht“ ist nicht der ihre.
Die Politikergehälter sind maßvoller als die Kritik, die an ihnen geübt wird: Leitartikel in ff 19/17
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