,,Tötet Sie!“
Die Diskussion rund um Wolf und Bär tritt auf der Stelle. Hysterie verdrängt die sachliche Auseinandersetzung. Warum die Illusion von einem „wolfsfreien Land“ mehr schadet als nützt.
Aus ff 30 vom Donnerstag, den 25. Juli 2019

Julia Walch kommt bestens aufgelegt zum ff-Sommergespräch ins Bozner Hotel Stiegl. Sie trägt ein gelbes Kleid und braune Schuhe. Aus ihrem offenen Gesicht blicken grüne wache Augen. Was läge näher, als mit einer Winzerin ein Glas Wein zu trinken.
ff: Weiß oder rot?
Julia Walch: Schwierig zu sagen. Ich bin es gewohnt, alle Weine im Keller zu haben. Und ich könnte nicht sagen, ich habe einen Lieblingswein. Jetzt im Sommer würde ich aber sagen, einen Rosé.
Die Kellnerin kommt, und Julia Walch bestellt ein Glas Lagrein Kretzer
Die Diskussion rund um Wolf und Bär tritt auf der Stelle. Hysterie verdrängt die sachliche Auseinandersetzung. Warum die Illusion von einem „wolfsfreien Land“ mehr schadet als nützt.
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