Wirtschaft

In der Wachstumsfalle

Landwirtschaft und Ski­tourismus prägen diese Jahreszeit im ­Hochpustertal: Bis Ende ­Jänner war man in Sexten noch auf Kunstschnee angewiesen (im Bild die Piste Helm-Sexten). © Alexander Alber
 

Das Skiliftunternehmen 3 Zinnen AG und Großaktionär Franz Senfter verändern Sexten. Ein Fallbeispiel auch für andere Tourismushochburgen im Lande? Eine Reportage.

Die letztjährige „Silvestershow“ sei bezaubernd gewesen, erzählt man sich in Sexten. 100 skifahrende Fackelträger kurvten die Hänge über dem Dorf herab, eine Pianistin in langer weißer Tüllschleppe, getragen von nahezu unsichtbaren Seilen, schwebte Klavier spielend über den Köpfen von Feriengästen und Einheimischen; Paragleiter mit flackernden Wunderkerzen flogen durch die Lüfte, eine Licht-Drohnenshow, die die Silhouette der Berggipfel der berühmten Sextner Sonnenuhr in den Nachthimmel zeichnete; und eine choreografische Einlage der Pistenraupen des Skiliftbetreibers.

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