Wirtschaft

Abgewohnt

Schenna ist ein Beispiel dafür, wie die ­touristische Entwicklung in den ­vergangenen Jahren boomte. Der Wohnbau blieb dahinter zurück. © Quelle: Raumbezogene Statistiken, Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung, Provinz Bozen; Foto: Alexander Alber
 

Südtirol hat seit 2013 viele Hektar Grund in den Tourismus gesteckt. Und darüber den Wohnbau vergessen.

Als die Ära von Luis Durnwalder zu Ende ging, glaubten viele, nun sei es mit der Betoniererei vorbei. Sein Nachfolger, Landeshauptmann Arno Kompatscher, versprach gesellschaftlichen Aufbruch, mehr Investitionen in Köpfe und weniger in Mauern.
Gekommen ist es anders, zum Beispiel im Tourismus. Die Zonen für Hotels und Campingplätze breiten sich heute, 2025, auf einer Fläche von 435 Hektar aus. Das sind um 174 Hektar mehr als 2013. In Prozenten ausgedrückt: +67 %. Auch Gewerbegebiete oder Straßen sind seitdem deutlich angewachsen.
Ganz anders sieht es mit den Flächen für

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