Wirtschaft

Tante-Emma-Laden ohne Tante

15 Quadratmeter und rund 600 Artikel: Die Dorfladenbox ist klein, hat aber immer geöffnet. © aw
 

Zwölf Jahre gab es in Enneberg Pfarre keinen Supermarkt mehr. Jetzt steht hier der erste vollautomatisierte Nahversorger des Landes.

Damit ein Dorf überleben kann, braucht es drei Faktoren: eine Schule, ein Lebensmittelgeschäft und ein Gasthaus. Diesen Satz hört man oft, wenn über die Abwanderung aus ländlichen Regionen gesprochen wird. In Enneberg Pfarre, einer Fraktion der Gemeinde Enneberg mit rund 850 Einwohnern, spielen 20 Kinder im Kindergarten, 60 Schüler besuchen die örtliche Grundschule, und es gibt drei Gastlokale. Doch Supermarkt gab es lange Zeit keinen mehr. Der eine Tante-­Emma-Laden schloss vor 20 Jahren, der andere vor acht, zum Einkaufen fuhr man in den Hauptort St. Vigil oder nach Bruneck. Seit

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