Wirtschaft

Arbeitsplatz ade?

Monika Thomaser, Direktorin der Meraner Sozialgenossenschaft Albatros, in der betriebseigenen Tischlerei: „Der Fokus verschiebt sich weg von den Menschen, die keine Lobby haben.“ © Privat
 

Wegen geänderter Förderkriterien für Sozialgenossenschaften könnten ausgerechnet jene Menschen ihre Arbeit verlieren, für deren Integration das Modell geschaffen wurde.

Ein Arbeitsplatz ist mehr als eine Möglichkeit, den Lebensunterhalt zu verdienen. Für Menschen, die nach einer Suchterkrankung, einer psychischen Krise oder einer Haftstrafe wieder Fuß fassen wollen, bedeutet er oft den ersten Schritt zurück in ein selbstbestimmtes Leben. Es sind Sozialgenossenschaften, die solche Arbeitsplätze anbieten. Schon seit vier Jahrzehnten.
Doch ausgerechnet dieses Modell gerät nun unter Druck. Weil Förderkriterien nun an europäische Beihilferegelungen angepasst werden, drohen jene Menschen ihre Arbeit zu verlieren, für deren Integration das

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