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Editorial

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Aus ff 24 vom Donnerstag, den 15. Juni 2017

Singen im Kursaal
Besondere Perspektive auf den Festakt zur Streitbelegung: ­ff-Redakteur Anton ­Rainer beim Singen im Kursaal in Meran (hintere Reihe, vierter von links). © Alexander alber
 

richtig singen kann in der ff-Redaktion nur ­einer. Anton Rainer, Mitglied des Südtiroler Landes­jugendchors, 25 Jahre alt. Er ist also ein Jahrgangskollege der Streitbelegung von 1992, in der Italien und Österreich erklärten, alle Bestimmungen des Autonomiestatuts seien umgesetzt.
Er stand freilich nicht deshalb beim „Festakt 25 Jahre Streitbelegung“ im Meraner Kurhaus auf der Bühne und sang Beethovens „Ode an die Freude“, sondern weil die Schützen desertiert waren, sie verweigerten den landesüblichen Empfang – Chor und Landesjugendorchester sprangen ein.
Wer Teil einer Veranstaltung ist, darf nicht darüber schreiben, so das journalistische Credo. Doch in Rainers Geschichte über den Festakt geht es nicht um die Güte des Gesangs, sondern um die Show mit Landeshauptmann Arno Kompatscher und dem österreichischen und italienischen Staatspräsidenten, Alexander van der Bellen und Sergio Mattarella. Was Anton Rainer von seiner exklusiven Position auf der Bühne aus gesehen und gehört hat, erzählt er in unserer ­Aufmachergeschichte (Mit langem Atem, ab Seite 14).

Eine Streitbelegung braucht es manchmal auch, bevor ­Gäste in Südtirols Badeseen springen können. Beispiel Vahrner See, wo die Liegewiese gesperrt ist. Sie gehört einem Privaten. Der freie Zugang ist auch beim Kalterer See ein Streitthema, das Ufer ist weitgehend in privater Hand. Wem gehören unsere Seen? Das haben sich Karl Hinterwaldner und Anton Rainer für die Titelgeschichte in dieser Ausgabe gefragt: der Kalterer See, die beiden Montiggler Seen, der Fennberger See, der Völser Weiher, der Vahrner See, der Wolfsgrubener See und der St. Felixer Weiher (Die Bademeister, ab Seite 30).

Ein besonderer Ort, zu dem man nur mit Führung Zugang hat, ist die Bibliothek von Kloster Neustift. In Neustift traf Georg Mair Karl-Markus Gauß, einen der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller, zum Interview. Gauß war Gast beim Literaturfestival „WeinLesen“, das von der Südtiroler Autorin Sabine Gruber ins Leben gerufen wurde. Die Fotos zum Interview von Leonhard Angerer entstanden in Bibliothek und Garten des Klosters (Schreiben, um zu leben, ab Seite 50).

Wir wünschen Ihnen eine anregende ff-Lektüre!

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