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Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Aus ff 33 vom Donnerstag, den 16. August 2018

 ­Alexandra Aschbacher, Albert Wurzer
Politisch im Pustertal: Albert Wurzer war fünf Jahre SVP-Abgeordneter, das reicht ihm. Eine ­weitere Kandidatur auf der SVP-Liste will er sich nicht mehr leisten. ­Alexandra Aschbacher hat ihn nach den ­Gründen gefragt (ab Seite 16). © Alexander Alber
 

die meisten Menschen sammeln im Verborgenen. Comics zum Beispiel, Kühlschrankmagnete oder Glaskugeln. Manche sammeln in Fläschchen Sand jener Orte, wo sie urlaubten. Kurzum: Gesammelt wird alles, was sich sammeln lässt. Schließlich liegt uns Menschen das irgendwie in den Genen: Unter den Neandertalern gab es nicht nur Jäger, sondern eben auch Sammler. Wir wollten wissen, was den etwas sonderbaren Menschenschlag der Sammler heutzutage ausmacht. Leidenschaft? Eine leichte Verrücktheit? Nostalgie? Dunja Smaoui und Alexander Alber sind durchs ganze Land gereist und haben ungewöhnliche Sammler getroffen. In einer spannenden und ausführlichen Fotodokumentation erzählen sie davon – ab Seite 40.
Unsere Titelgeschichte hat nichts mit Sammeln zu tun. Jedoch haben sich bei der Familie Guggenberg im Laufe der Jahrzehnte viele Geschichten angesammelt. Eine davon, die jüngste und aktuellste, erzählt Norbert Dall’Ò in „Das Guggenberg-Drama“. Die Guggenberg-Klinik ist ein Ort, wo sich auch viele Berühmtheiten wieder fit machen ließen. Jetzt kämpft man mit Schulden – und damit ums Überleben. Eine spannende Familiensaga, gespickt mit viel Drama – ab Seite 23.
Sollte jemand von Ihnen bunte und ausgefallene Trinkhalme sammeln, den könnte die Geschichte von Karl Hinterwaldner interessieren. In Südtirol nämlich sitzt mit Alpiplast einer der größten Hersteller von Trinkhalmen Europas. Jetzt möchte die EU die Herstellung bestimmter Produkte aus Plastik verbieten, darunter auch Trinkhalme. Wie wird sich so ein Verbot auf Alpiplast auswirken? Die Antwort finden Sie ab Seite 32.
Die ff sammelt über das Jahr auch den einen oder anderen Fehler. Unter anderem in der vergangenen Ausgabe (32/2018). In der Glosse „Wir geben Gas“ zog Karl Hinterwaldner das Gesetz zur direkten Demokratie ein wenig durch den Kakao. Dabei hat er übersehen, dass laut Artikel 5 des Gesetzes nicht über alles abgestimmt werden kann: „Volksabstimmungen sind unzulässig in Bezug auf die Steuer- und Haushaltsgesetze, die Regelungen der finanziellen Zuwendungen an das Personal und die Organe des Landes sowie auf jene Sachgebiete und Normen, die den Schutz der Rechte der Sprachgruppen, ethnischer und sozialer Minderheiten garantieren.“ Wir bedauern den Lapsus.

Wir wünschen Ihnen eine anregende ff-Lektüre!

weitere Bilder

  • Dunja Smaoui und Daniel ­Panagiotopoulos

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